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August 13, 2017

INSTAGRAM: Einheitlicher Feed, richtige Bearbeitung und Apps.



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Instagram - einen einheitlichen Feed erstellen


Instagram - in meinen Augen ein Fluch und ein Segen zugleich. Ich benutze die App, die heute wohl so ziemlich jeder kennt, mittlerweile seit einigen Jahren. Um genau zu sein, seit 2011, als ich begonnen habe, zu bloggen und mich für Social Media zu interessieren. Instagram war zu der Zeit in Deutschland lange nicht so groß, wie es heute ist. Ehrlich gesagt habe ich die App auch nur für ein Toll benutzt - um meine Bilder zu bearbeiten. Ich wusste anfangs nicht mal, dass diese online gestellt werden und für jeden, der mir folgen möchte, öffentlich zugänglich sind. Wenn ich heute meinen kompletten Feed durchgehe, kann ich eine ganz schön große Veränderung erkennen. Zum Glück eine ziemlich positive! Die Entwicklung fällt mir natürlich nicht nur auf Instagram, sondern auch auf meinem Blog auf. Ich habe meine Fotoqualität mit den Jahren verändert, meinen Content und auch meine Zielgruppe angepasst und thematisiert und weiß jetzt, wie ich meine Website und meine Social Media Channels spezifisch gestalten möchte. Während Instagram vor einigen Jahren noch beinahe unbekannt war und für viele eher eine "Spielerei" war, scheint die Followerzahl und die Reichweite heute das Wichtigste zu sein, um sich in der Bloggerwelt durchzusetzen. Ich weiß nicht, ob ich die Sache gut oder - auf gut Deutsch - richtig beschissen finden soll. Ich habe als Bloggerin angefangen und nenne mich auch heute noch lieber "Bloggerin", anstatt "Influencerin" oder "Instagram Bloggerin". Mein Hauptwerk ist für mich mein Blog, ich kann hier unglaublich kreativ sein, viel Content und eine große Auswahl an Bildern, fotografischer Arbeit, Text und hochwertige Links für Kooperationskunden bieten. Daher finde ich es immer super schade, wenn Kunden heutzutage nur noch ab "soundsovielen Followern" auf Instagram mit mir arbeiten wollen. Der Blog oder das Media Kit interessieren oft gar nicht. Das Einzige, das zählt, ist Instagram und "Wie viele Follower hast du so auf Instagram?". Ich kann die Seite des Kunden zwar auf der einen Seite verstehen, da Instagram einfach super aktuell, schnell und direkt übersichtlich ist. Die Menschen werden leider immer fauler,  haben keine Zeit und lesen somit weniger. Sie wollen schnellen Content, möglichst umsonst und ohne viel BlaBla. Ich kann es zwar irgendwo nachvollziehen, finde es aber einfach schade, dass "richtige Blogs" mit viel Content in den Hintergrund geraten und die Instagram-Blogger und Influencer weitaus wichtiger werden. Ich bin gespannt, wie sich das Ganze mit den Jahren entwickeln wird.
Auch wenn ich Instagram manchmal verfluchen könnte (von den Algorithmus Problemen bin bestimmt nicht nur ich betroffen!), ist es auch für mich eine wichtige Social Media Quelle, um euch neuen Content zu bieten. Mit den Jahren habe ich gelernt, wie ich meinen Feed aufbauen möchte, dass mir meine eigene Art, Fotos künstlerisch zu gestalten und zu bearbeiten, wichtiger ist, als die allbekannten "Insta Feeds", die zwar eine große Reichweite vorweisen können, doch leider alle ziemlich ähnlich sind. Instagram ist für mich, neben meinem Blog und meinem YouTube Channel, zwar eine wichtige Einkommensquelle, doch in erster Linie zu  einer großen Leidenschaft geworden. Ich liebe es, zu fotografieren, Bilder zu bearbeiten und euch Inhalt zu bieten, den ihr als Inspiration nutzen könnt. Auch ich bin täglich auf Instagram unterwegs, um schöne Inspirationen für Fotografie/Fashion/Reisen/Fitness/Food und andere Bereiche zu sammeln und mich in andere Welten zu begeben. Manchmal hänge ich dabei stundenlang am iPhone und merke gar nicht, wie die Zeit eigentlich vergeht... Wer kennt das noch? 
Ich bekomme beinahe täglich Fragen von euch, wie ich meinen Feed so einheitlich gestalte, welche Apps ich nutze und ob ich Tipps habe, wie ich durch einen schönen Instagram Feed die Reichweite generieren kann. Deshalb habe ich mich entschlossen, heute einen kleinen "INSTAGRAM WORKSHOP" für euch zu machen und meine Tipps für einen schönen und stimmigen Feed an euch weiterzugeben. 




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Der erste Punkt, der für mich eigentlich auch so ziemlich der wichtigste Faktor ist, um einen professionellen und harmonischen Feed zu erstellen, ist die Qualität eurer Posts. Während ich früher meist Schnappschüsse mit dem iPhone hochgeladen habe, keine richtige Struktur in meinen Beiträgen hatte und es mir relativ egal war, wie viele Pixel und welche Auflösung ein Foto hatte, besteht mein Channel heute beinahe nur noch aus hochwertigen Bildern, die ich mit meiner Spiegelreflexkamera oder mit meiner Olympus Digitalkamera gemacht habe. Auch wenn ihr unterwegs seid, könnt ihr mit der heutigen technischen Hilfsmitteln (ein Adapter für euer Smartphone oder eine WIFI Funktion, die in der Kamera integriert ist) die Bilder direkt auf das Smartphone ziehen, bearbeiten und hochladen. Probiert es mal aus - ihr werdet schnell den Unterschied erkennen und eure Follower werden ebenfalls merken, dass hier professionelle Arbeit hinter eurem Feed steckt! Wer nicht allzu viel in eine Kamera investieren möchte, dem kann ich auf jeden Fall die OLYMPUS PEN empehlen - sie ist nicht so teuer wie eine Spiegelreflex-Kamera, super easy in der Handhabung und ihr könnt eure Bilder mithilfe von integriertem WLAN und einer extra App direkt auf euer Handy laden. Ab und zu könnt ihr natürlich auch noch euer Smartphone für schnelle Schnappschüsse nutzen, doch denkt dran: QUALITÄT VOR QUANTITÄT! Postet wirklich nur Bilder, von welchen ihr 100% überzeugt seid und die gut in euren Feed passen und erschlagt eure Follower nicht mit Posts. Mehr als 3 Bilder pro Tag solltet ihr nicht hochladen.



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Egal, ob ihr ein einfaches Selfie, ein hochprofessionelles Fotoshooting, einen Streetstyle oder einen Beauty Look shootet - wer gute Bilder haben möchte, der muss auch ein perfektes Licht parat haben. Für gute Instagram Bilder, Flatlays, Food Pics und scharfe Selfies kann ich euch nur Studiolampen bzw. Softboxen ans Herz legen, die man ganz einfach auf- und zusammenbauen kann, die nicht viel unnötigen Platz wegnehmen und auch noch preiswert sind. Ich habe meine damals für wenig Geld bei Amazon bestellt und nutze sie ziemlich häufig. Vor allem für uns Blogger sind solche Softboxen und künstliche Lichter Lebensretter. Im Winter wird es spät hell und die Sonne geht schnell unter, so hat man immer nur ein paar Stunden am Tag, die uns gutes Tageslicht bringen. Von den Outdoor Shooting Bedingungen für Streetstyle Shoots im Winter will ich gar nicht erst anfangen... Vor allem im Sommer und in südlichen Ländern, in welchen eine starke Sonneneinstrahlung herrscht, solltet ihr möglichst am frühen Morgen oder am späten Abend shooten, wenn die Sonne nicht zu hoch steht. Wir lieben alle die Sonne, doch für Fotos ist sie leider meist eher unnötig, da die Bilder schnell überbelichtet sind, Schatten entstehen und die Fotos eher hart wirken.



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Der Hintergrund bzw. die Location eurer Bilder ist fast genauso ausschlaggebend für einen gelungenen Instagram Feed, wie die Person oder das Produkt, das im Vordergrund stehen soll. Für Flatlays oder Produktbilder benutze ich am liebsten relativ cleane, helle Hintergründe, aber auch Holzstrukturen, gemusterte Teppiche oder Tapeten eignen sich super. Für eine gute "Flatlay Foto Ausrüstung" solltet ihr am Besten mal im Bau- oder Möbelmarkt vorbeischauen. Da findet man vor allem in Fundgruben gute Schätzchen, die sich perfekt für gute Foto Hintergründe eignen. Streetstyles und Fashion Fotos sehen in meinen Augen am Besten aus, wenn der Hintergrund unscharf ist und ich im Vordergrund scharf erscheine (das gelingt am Besten mit den passenden Objektiven für Spiegelreflexkameras). So kommt das Outfit am Besten zur Geltung und der Background lenkt nicht ab. 



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Wie ich bereits erwähnt habe, ist es mir persönlich wichtiger, einen Feed zu haben, der MIR gefällt, meinen Style, meinen Charakter und meine Vorliebe zu künstlerischer Fotografie und Bearbeitung widerspiegelt. Eine große Anzahl an Follower bringen mir auch nicht viel, wenn ich selbst unzufrieden bin mit meinem Feed. Ich finde es schade, dass Profile, die viel Wert auf fotografische Gestaltung legen, oft gar nicht wirklich wertgeschätzt werden und viel weniger Follower haben, als reine "Girly Profile", die sich wirklich zu anderen Instagram Feeds 1:1 ähneln. Findet euren eigenen Weg, Fotos zu schießen, eure Bilder zu bearbeiten, zu gestalten und ein "Instagram Kunstwerk" zu erschaffen, das vollkommen individuell ist. Bringt Abwechslung und Spannung in euer Profil, traut euch einfach mal was und seid eine Inspiration für eure Follower. Entdeckt und experimentiert, versucht euch an kreativen Ideen und lasst eure Phantasie spielen!



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Einheitliche und passende Farben. In einem der vorigen Punkte habe ich ja schon erklärt, dass die Struktur/das Muster/die Farbe des Backgrounds zusammenpassen müssen, um einen einheitlichen Feed für euren Channel zu gestalten. Das gilt natürlich nicht nur für den Hintergrund und die Location, sondern auch für das Gesamtbild. Die Farben müssen gar nicht 1:1 zusammen passen, sie sollten aber ähnliche Farbtöne und Filter (zur Bearbeitung komme ich gleich noch) haben, um in den Feed zu passen. Ich lade beispielsweise oft 2 oder 3 Bilder auf der gleichen Shootingstrecke hoch, da das Ganze dann gut mit meinem kompletten Feed harmoniert und ich meist sowieso so viele Bilder schieße (bzw. meine Fotografen immer so gute Arbeit leisten!;)) und ich euch ja auch so viel wie möglich davon zeigen möchte. Auch hier gilt wieder: Probiert es aus, findet euren eigenen Weg und schafft ein kleines Kunstwerk für euch und eure Follower!





Jetzt kommen wir zum A und O eures "perfekten Instagram Feed". Ich werde so oft gefragt, wie ich meine Bilder bearbeite, wie ich es schaffe, einen stimmigen Feed zu erhalten und ihr fragt mich nach Bearbeitungstipps. Ich kann euch als wichtigsten Punkt mitgeben: Bearbeitet alle eure Bilder gleich. Oder zumindest sehr ähnlich. Klar, die Bilder sind durch verschiedene Locations, Wetterbedingungen, unterschiedliche Kameras usw. unter Umständen anders belichtet, doch wenn ihr einen Weg für euch gefunden habt, eure Bilder zu bearbeiten, könnt ihr das immer anpassen. Meine heiligen Grale für Bildbearbeitung am Smartphone (am iMac oder MacBook nutze ich Photoshop) sind die Apps Facetune und VSCO. Facetune kostet einmalig für Android und iOs um die 5€, VSCO ist kostenlos, es gibt allerdings Filter, die man sich zusätzlich kaufen kann. Mit Facetune bearbeite ich erstmal Schönheitsmakel, wie kleine Pickelchen, zeichne Stellen im Gesicht oder am Körper weich oder hebe bestimmte Sachen hervor. Dann ziehe ich die Sättigung ein wenig aus dem Bild und mache mit der App VSCO weiter. Hier habe ich mir übrigens den Filter HB1 einmalig dazugekauft (um die 2-3€), den ich mittlerweile für jedes Bild benutze. Danach bearbeite ich das Bild: Helligkeit, Kontrast, Sättigung, Schatten, Körnung usw. In VSCO findet ihr eigentlich alle wichtigen Bearbeitungstools, die euch zum perfekten Instagram Pic verhelfen.  Hier werdet ihr übrigens auch schnell merken, dass sich ein hochwertiges, professionelles Foto um einiges besser bearbeiten lässt, als ein "einfacher" Smartphone Schuss. Findet hier euren Weg und eure Eigenart, eure Bilder zu bearbeiten, wendet sie an jedes Bild an, das ihr in eurem Channel teilen wollt und ihr werdet schnell einen einheitlichen Instagram Feed haben!








Die gute, alte Inspiration. Wenn mich Leute fragen, was mich zu meiner Arbeit inspiriert, antworte ich immer: "Eigentlich alles, was ich sehen kann!". Augen offen halten und entdecken, dass die Inspiration überall auf uns wartet! Ob auf der Straße, in Restaurants, auf Instagram, in Magazinen, auf Blogs oder in meinem Alltime Favorite, was schöne Bilder, coole Streetstyles, Rezepte usw. angeht: Pinterest! Denkt aber bitte daran, dass euch das alles nur als Inspiration dienen soll - nicht als Nachahmung. Ihr wollt individuell sein, einen tollen Feed haben, der einzigartig ist und euren Style selbst als Inspiration anbieten. Nachmachen ist zu einfach und wird schnell langweilig. Als letzten Tipp möchte ich euch noch mitgeben, euch einen eigenen Style bzw. ein Thema zu überlegen, das ihr beibehaltet. Variety ist zwar gut, doch eine wilde Mischung aus Allem kann die Leute schnell erschlagen und sie entfolgen euch wieder. Versucht euch, auf ein paar Bereiche zu konzentrieren, den Leuten einen spannenden, aber relativ einheitlichen Content zu bieten und euch (und euren Followern) treu zu bleiben! Jetzt kann es losgehen würde ich sagen! Happy Instagram! ;)